Sichtungsturnier Hückelhoven
Bonner mit 3 Athleten zum letzte Nachwuchs Turnier in diesen Jahr als Gast bei BC Hükelhofen:Mamedov 11 Jahre,Sahin 17 Jahre , Panzihn 18 Jahre alt.
Panzhin war schon im Voraus mit Athlet von Übach – Palenberg belegt. Zum unseren Glück bekamen die anderen 2 auch Gegner. Das heißt mit anderen Worten, dass wir die lange Reise nicht umsonst gemacht haben. Solche Sichtungsveranstaltungen sind immer ein großes Risiko, weil oft offen bleibt, ob die angereisten Athleten überhaupt einen Gegner bekommen. Der 11- jährige Mamedov war als erster Athlet um ca. 18 uhr an der Reihe. Nach einem sehr schönen Kampf setzte er sich diesmal durch gegen Hamidoviċ von FK Kalk. Das war schon die dritte Begegnung dieser 2 sympathischen Schüler. In dem 2. Kampf verlor Sahin knapp gegen seine Kontrahenten von FK Kalk nach Punkten. Nach einem guten Anfang zeigte er nach hinten seine konditionelle Schwäche und verlor knapp nach Punkten.
Bei unserem letzten Kampf müssten wir leider wegen dem Veranstalter absagen und nach Hause fahren. Der Veranstalter lies uns nicht boxen, weil er kurzfristig eine Pause von 10 min ansetzte. Er beharrte auf die Pause, obwohl die beiden Athleten schon startklar am Ring standen. Detlev und ich haben uns vergeblich bemüht, den Kampf doch stattfinden zu lassen. Der Herr Bürger war jedoch nicht kompromissbereit und ließ den Kampf gnadenlos nicht starten. Er berücksichtigt dabei nicht den Umstand, dass es schon ca. 22 Uhr war und wir noch eine 2 stündige Heimreise vor uns hatten.
ich war gezwungen, vor dem Hintergrund des Jugendschutzes, vorzeitig abzureisen.
Ich bin als Trainer und Sportler der Auffassung, dass ein Veranstalter eines solchen Turniers mehr Rücksicht auf das Jugendschutzgesetz nehmen soll. Es ist für die kleinen Athleten bereits schwierig, ihre schulische Verantwortung mit ihrem sportlichen Ehrgeiz zu arrangieren. Es kann nicht sein, dass man für einen 11 Jährigen Athlet keine zeitliche Flexibilität aufweist, obwohl er diese lange Reise bereits auf sich nahm. Ein 18 Jähriger Athlet sagt mir mit Ratlosigkeit: "Trainer, das ist respektlos gegenüber uns, wir müssen auch für unsre Schule noch was tun“.
Eine solche Veranstaltung muss unter mehr Fingerspitzengefühl geleitet werden. Sie verlässt insbesondere dann ihren sportlichen Rahmen, wenn sie am Rande der Jugendgefährdung zu enden droht. Ich vermag diese Kompromisslosigkeit nicht zu befürworten.
Sportwart und Trainer von BBC
Lajčo Djurica





